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4. Schwazenbeker Huskytreffen

von Jürgen Thiemann

Von Freitag, den 1. bis Sonntag, den 3. April trafen sich wieder die Freunde der Schlittenhunde in Schwarzenbek, um ein gemeinsames, gemütliches, informatives Wochenende zu verbringen.

Die Vorfreude darauf ist immer die Größte, doch wissen wir alle, dass immer einige Vorarbeiten nötig sind.

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Jürgen Thiemann hatte das wieder in die Hand genommen. Das Befahren der Waldwege mit Zuggespannen, Übernachtungen mit Wohnwagen auf einem Parkplatz und die Ansammlung von Hunden im Rahmen von Veranstaltungen ist nicht so ohne weiteres erlaubt. Also mussten Genehmigungen vom Waldeigentümer, dem Bund Naturschutz Schleswig-Holstein, vom Ordnungsamt der Stadt Schwarzenbek, vom Kreisveterinäramt und von der Kämmerei und Amt für Liegenschaften einholen, um am besagten Wochenende die Veranstaltung durchzuführen. Auch der Lauftreff Schwarzenbek ( Belegung des Parkplatzes ) und der Sportverein, der auch eine Fußballveranstaltung hatte, mussten in Kenntnis gesetzt werden.

So konnten wir Musher am Freitag mit Wohnmobilen, Wohnwagen und Anhänger anreisen und einen vorher abgesprochenen Teil des Parkplatzes zum Camp umfunktionieren.

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Die Musher brachten all ihre Huskies und Trainingsfahrzeuge ( Drei- und Vierrädrige Trainingswagen, Roller oder Fahrrad ) mit.

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Nach dem sich ein jeder eingerichtet hatte, unterhielten sich die Musher über die vergangene Rennsaison 2010 / 2011 und natürlich über das Befinden der Hunde.

Am Samstag wurden die Infostände aufgebaut, zu denen der Stand des Freundeskreis der frei lebenden Wölfe e.V. gehörte

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sowie der Infostand der Wolfsspitze

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und ein Aufsteller der Nothilfe für Polarhunde.

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Außerdem gab es hier noch einen Tisch mit Basteleien, als da sind Ketten mit keltischen Knoten und Perlen, Armbänder, Ohrstecker, Windlichter und vieles mehr, was die geschickten Hände unserer Mädels von “ Nordische on Tour" in ihrer Freizeit bei den anderen Treffen kreiert hatten. Hier zog es natürlich viele Besucher hin, da es etwas zum Schauen und Kaufen gab, vom Erlös spendet Nordische on Tour immer einen gewissen Teil an die Nothilfe für Polarhunde e.V, um die Tierschutzarbeit zu unterstützen.

Wir hatten auch die "Paint-Factory" eingeladen, die an ihrem Stand schöne Malereien auf Holz von Wölfen und Huskies und indianischen Motiven

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ausstellten, ebenso war auch ein kleiner Stand der Werkstatt "Lebenskunst" mit Keramikarbeiten anwesend 

Die Besucher aus dem Umland konnten sich in Gesprächen an den Ständen hinreichend informieren, Huskies streicheln

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und Gespräche mit den Besitzern führen. Das Training der Hunde konnte leider nicht gezeigt werden, da wir Samstag und Sonntag tagsüber schon zu hohe Temperaturen hatten. Die Musher hatten aber jeweils frühmorgens noch die Möglichkeit einen abgesteckten Rundkurs, den ca. 4,2 km langen Trail, zu absolvieren.

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Hier konnte auch das Überholen der Gespanne untereinander von dem einem oder anderen geübt werden; so ein Treffen ist dafür sehr geeignet, da es hier nicht um die Zeit und Geschwindigkeit, sondern nur um die Technik geht. Gerade in diesen Situationen kann es leicht zu Beißereien unter den Hunden kommen.

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Anschließend war der gemütliche Teil an der Reihe, der wie folgendermaßen abläuft: Einer holt seinen Tisch, stellt diesen in die Mitte des Platzes und die anderen docken dann an.

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Kaffee und Kuchen sind bei uns nicht das Problem, man muß viel eher aufpassen, dass man sich nicht übernimmt, denn an selbstgebackenem Kuchen mangelt es nicht. Jeder kann sich hier entspannen, d.h. einer bürstet seinen Hund, andere stricken oder basten, andere sonnen sich           ...............           andere wiederum liegen in, unter oder neben ihrem Wohnmobil und müssen Fahrzeug reparieren, aber der Kuchen lockt dann doch irgendwann jeden an den Tisch.

Die eingeladenen Photografen  (Tierpfoto.de) zeigten dann noch totalen Einsatz und konnten gar nicht genug von den eindrucksvollen Tieren bekommen, in allen möglichen Positionen wurden Aufnahmen gemacht.

Am Samstagabend gab es, wie schon in den Vorjahren, leckeres Essen im Schützenhaus ganz in der Nähe.

 

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Natürlich gab es, wie die Bilder bezeugen, auch reichlich zu trinken

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 Auch hier gab es genug Zeit sich über das Hobby zu unterhalten.

Später am Abend setzten wir uns zwischen den Wohnmobilen und Wohnwagen bei einem Minischwedenfeuer zusammen, Andrea hatte die Gitarre dabei und Christine die Trommel, so das  wir Abenteuerfeeling am "Lagefeuer" hatten. So ließen wir den Samstagabend ausklingen.

Am Sonntagmorgen wurden, wie schon am Sonnabend, in der Morgenkühle wieder einige Runden gefahren und mit Besuchern Gespräche geführt, einige setzten sich schon mal an die Tischreihe und bastelten, tranken Kaffee oder tratschten einfach mal so.

Leider musste Doris mit der über 16 Jahren alten Pirka, der es schon länger nicht mehr so gut ging, frühzeitig aufbrechen und zum Tierarzt fahren. Später erfuhren wir dann, dass Pirka eingeschläfert werden musste. Aber auch mit diesen Ereignissen müssen wir Musher leben, es ist nicht nur alles Vergnügen, was wir mit unseren Hunden erleben und es ist immer wieder schmerzlich, wenn wir selber oder unsere Freunde einen langjährigen Weggefährten hergeben müssen. Wir anderen kennen diese Hunde ja auch schon lange und es haben sich doch immer gewisse Beziehungen zu diesen Hunden aufgebaut.

Zum Abschluß am Nachmittag boten einige der anwesenden Musher einen Sparziergang an, zu dem sich Besucher einen Hund ausleihen konnten.

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 Hier hatten diese dann mal einen Eindruck bekommen, wie Huskies an der Leine ziehen können,

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(und wenn Anja nicht aufpasst, liegt  sie gleich im Graben) oder aber auch völlig in sich selbst versunken stehen bleiben und im Gras schnüffeln um ja keine Spur zu übersehen oder um selbst eine zu hinterlassen.

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Bild 28  Spaziergang
       

Am späten Nachmittag fuhr dann Jürgen noch mal den Trail ab um die Streckenmarkierungen einzusammeln. Leider gibt es aber Leute, die selbst diese, für was auch immer, gebrauchen können, es fehlten jedenfalls einige in einem bestimmten Streckenabschnitt.

"Liebe Mitnehmer, falls Ihr nun doch nicht alle gebrauchen könnt, wir nehmen sie gerne zurück, die kleinen gebogenen Moniereisen und die farbigen Schildern müssen von uns angefertigt werden kosten Zeit und Geld. Aber im nächsten Jahr haben wir wieder neue Markierungen angefertigt und stecken diese dann wieder aus."

Wir danken hiermit nochmals allen beteiligten Institutionen für Ihre Genehmigungen zur Veranstaltung, den örtlichen Zeitungsverlagen für die Veröffentlichungen der Ankündigungen und den Geschäftsleuten in Schwarzenbek und den Nachbargemeinden für den Aushang der Flyer in ihren Geschäften. Ein besonderer Dank geht an Frau Carmen Christ, der Wirtin des Schützenhofs, die auch dieses Jahr wieder für uns Ihre Gaststätte am Samstag geöffnet hatte. All das hat zum Gelingen unserer Veranstaltung beigetragen.

Da rechts ist doch was im Busch   
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Oder war es doch hier links

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Wir haben uns alle sehr wohl gefühlt, hatten viel Spaß und hoffen uns im nächsten Jahr wieder zu den 5. Huskytagen in Schwarzenbek zu treffen, vielleicht mal wieder mit Schnee.