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Mössensee Ostern 2011
von Jürgen Thiemann
Alle Jahre wieder, kommt das Christuskind. Zu Weihnachten vielleicht. Nee, diesmal waren es die Nordischen-on-Tour mit ihren Huskies, die vor, zu und nach Ostern am Mösssensee einfielen.

Wer es bis hierher geschafft hatte, hat noch lange nicht das Gröbste hinter sich gebracht, jetzt folgt noch eine Kette von Schlaglöchern zum endgültigen Ziel.
Ich kam am Gründonnerstagnachmittag angereist und wurde schon sehnlichst erwartet, nicht weil ich so nett bin, sondern weil ich die Jurte mitbrachte und die bereits Anwesenden die Abende vorher das Lagerfeuer im Freien abbrennen mussten.
Am nächsten Morgen, die letzten Bissen des Frühstücks waren noch nicht richtig geschluckt, sprangen unsere Mädels schon auf und fingen mit dem Jurtenaufbau an.

Wir Männer haben nach gebührender Beratung und Pläneschmieden dann auch mal mit angefasst. Häuptling Jens stand in gebührender Entfernung und hielt die Aktion im Bild fest. Ich glaube er hat sich sogar Notien gemacht, wer welche Fehler gemacht hat. Bei so viel Eifer und Begeisterung war dann der Aufbau in kurzer Zeit erledigt. Die Jurte stand und aus Jens´ Mund entrang sich dann dazu auch ein Lob. Danke Jens, das baut einen doch richtig auf. Anschließend wurde dann “all hands” das Feuerholz in der Jurte verstaut.

Dann ging es nach kurzer Pause mit den Hunden auf einen Spaziergang. Am Abend des Karfreitags saßen wir dann in der Jurte, das Feuer prasselte in der Feuertonne und die Welt war wieder für alle in Ordnung.

Wie üblich wurde in den folgenden Tagen morgens mit den Hunden ein Spaziergang gemacht oder es wurde, sofern es noch nicht zu warm war, angespannt und mit Fahrrad, Trainingswagen oder Scooter einige Runden gedreht. Wenn es dann warm wurde, und es wurde manche Tage richtig warm, legten sich die vierbeinigen Akteure zur Siesta nieder.

Für alle Anwesenden ergab sich ein ganz neues, ungewohntes Bild. Jürgen 1 war mit den Regul-Hunden auf dem Dreirad oder auch auf dem Scooter unterwegs.


Grund dafür war aber nicht der freie Wille, sondern es war ein “Muss”. Anja hatte sich einige Tage vorher am Knöchel verletzt und musste eine Orthese tragen. Somit war sie Invalide und die Hunde bestanden nun mal auf ihre Trainigseinheiten. Bin ja mal gespannt, wer von Reguls nun die nächsten Rennen bestreitet.
Natürlich wurden auch weiter die üblichen Spaziergänge, z.B. zum Eissee, gemacht, dort hatten die Hunde wieder ausreichend Gelegenheit im Wasser zu spielen.

Oder es ging, mit kurzem Aufenthalt, zum Hundetrinken und -baden

über die “rekonstruierte” (Originalton Anwohner) Brücke zur BiberKlause am Labussee.

Dort wurde dann Eis gegessen (es kam auch eine Portion Pommes auf den Tisch).
Einen Tag wurde dann auf Drängen von Doris wiederum ein Spaziergang zum Eissee mit weiter gehender Exkursion zum Peetscher Teerofen angesetzt. Dort hatten wir die Gelegenheit einen rekonstruierten Teerofen aus 1741 zu bestaunen, zumindest eine Teil des Ofens. Reste des ursprünglichen Ofens waren aber auch noch ganz in der Nähe zu finden.

Mahruk und Neysa fanden es auch sehr interessant. Am nächsten Tag hatte Jens dann noch eine Zeitung aufgetrieben, in der noch Einzelheiten standen, wieviel Teer und Holzessig aus einer bestimmten Menge Holz produziert werden konnten.
Ja und dann war da ja noch Doris´ Geburtstag. Beim Frühstück sprangen dann Jürgen 1, Anja und Andrea auf und brachten dem Geburtstags”KIND” ein Geburtstagsständchen, welches dann aus gegebenen Anlass so ging: “Auf geht’s nach Schweden, den Elchen entgegen” nach der Melodie von “North to Alaska”. Doris hatte sich sehr gefreut und versprochen allen eine Karte aus Schweden zu schicken. Was Frau alles so verspricht, wenn die Gefühle hochwallwn.

Angeblich soll es ja ein 3 monatiger Erlebnisurlaub mit aktivitäten wie Wandern usw. werdem, aber wenn ich das sehe.

Ob da noch viel zu erwarten ist?
Und dann zu Ostern, da gab es die tollsten Eierkompositionen am Frühstückstisch.



Es war nie langweilig, folgendes Bild zeigt nicht zwei Zweibeiner bei der Siesta, Sondern Thorben hatte wieder ein Problem und zur Unterbodenbesichtigung eingeladen.

Es gab auch Leute, die sich zum Spaziergang mit Gehhilfen ausrüsteten.

Jetzt das als Tuning 1 MS + 7 HS zu verstehen oder wird der Spürsinn der Hunde benötigt, um wieder nach Hause zu finden?? Unser Rüdiger hat darüber nicht geredet.
Das folgende Bild wurde mir von Jürgen 1 übermittelt, auf meine Bitte, mir noch einige Bilder Vom Mössensee zu senden. Ich weiß jetzt nicht, war ich zu dem Zeitpunkt nicht da, als dieser Besuch kam oder habe ich gerade Mittagsschlaf gemacht.

Irgendwann ist aber immer mal alles zu Ende, auch der Aufenthalt am Mössensee macht da keine Ausnahme. Langsam leerte sich der Platz zum Wochenende, es wurde leer, wenn nicht sogar ganz leer. Aber Überall gibt es die Hartgesottenen, die alles, auch die Einsamkeit, bis zuletzt auskosten. So blieben dann 2x Beuthien, 2x Regul und 1x Thiemann noch übrig. Wir hatten noch einen schönen Abend in der Jurte, bauten diese dann ab und saßen am folgenden Abend noch im Freien und haben den Sonnenuntergang genossen.
Schön wars und wir kommen im Oktober wieder (Einschränkung: Falls der Bremskraftverteiler beim WoMo von Thorben und Christiane nicht endgültig den Geist aufgibt).


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