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Herbst in Witzeeze und Rennen in Trappenkamp

 

 

Nachdem wir uns zwei Wochen lang von den Strapazen des Mössensee-Urlaubs erholt hatten, starteten wir am 21. Oktober in den nächsten Urlaub nach Witzeeze, von wo aus wir die letzten Jahre zum Rennen nach Trappenkamp weitergefahren sind. Da hier viele keinen so weiten Anfahrtsweg haben, lohnt es sich auch für nur ein Wochenende zu kommen, um die Hunde am Kanal entlang laufen zu lassen oder einfach nur die Seele baumeln zu lassen.

 

Das Wetter war uns hold. Morgens war es meist noch recht frisch, so dass wir die Hunde vor den Wagen und am Fahrrad laufen lassen konnten. Die Kulisse entlang des Kanals mit den herbstlich gefärbten Bäumen ist einfach traumhaft. Wir haben aber auch schon für den Vielseitigkeitslauf im Februar geübt, indem wir mit den Wagen durch enge Tore und die schmalen Trampelpfade (unfreiwillig) um den See und den Campingplatz herumfuhren (Jürgen I und Jürgen II hatten bei Taschenlampenbeleuchtung beim abendlichen Spaziergang befunden, dass es wohl passen müsste). Es war dann tatsächlich Zentimeterarbeit, aber auch Volker kam mit seinem breiten Wagen gerade so hindurch. Dann fand sich aber der Verbindungsweg zum Feldweg auch bei Tageslicht nicht, und so blieben wir auf dem Trampelpfad, der den Lenkern der breiteren Wagen (Petra und Volker) schon einiges abverlangte. Schließlich kamen alle heile auf dem Feldweg an, und wir fühlten uns wie Abenteurer, die wieder auf den rechten Weg zurückgefunden haben.

 

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Nachdem wir die Hunde versorgt hatten, hatten auch wir uns ein Frühstück verdient

 

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Natürlich unternahmen wir auch die üblichen Mittagsspaziergänge mit unterschiedlichen Weiten. Dabei war der obligatorische Weg zur Dükerschleuse

 

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Auf dem Weg dorthin kamen wir wieder an dem Apfelbaum vorbei, dessen Äpfel uns letztes Jahr bereits so gut geschmeckt hatten, und Jürgen II „organisierte“ uns welche.

 

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Nach dem Spaziergang labten wir uns mit Kaffee und selbstgebackenem Kuchen und sinnierten über das Mindesthaltbarkeitsdatum von Bailey´s und Eierlikör.

 

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Auch den Grenzweg haben wir wieder abgewandert sowie eine „etwas“ weitere Wanderung über Büchen-Dorf und Fitzen zur Fähre nach Siebeneichen, wo wir auf die andere Kanalseite übersetzen wollten. Leider fuhr sie montags und dienstags nicht, also suchten wir uns einen Weg auf derselben Seite wieder zurück. Hierdurch wurden wir jedoch durch die Zuläufe zu den Kiesgruben eines ehemaligen Kieswerks behindert, so dass es etwas dauerte, bis wir einen Weg um die Kiesgruben herum gefunden hatten (wo war die Abzweigung aus dem letzten Jahr geblieben?). Dieser Spaziergang hatte zur Folge, dass Bernd und Wiebke beschlossen, am nächsten Tag einen Ruhetag für die Füße einzulegen.

 

Für die Abende hatte uns Uli, der Campingplatzbesitzer, netterweise ein beheizbares Häuschen zum Grillen und Zusammensitzen zur Verfügung gestellt, da es draußen schon recht frisch wurde. Als wir unter der Woche nicht mehr so viele waren, reichte auch der Platz in unserem Wohnwagen für sieben Personen aus.

 

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An Tagen, wo es reichlich windig war, wir aber unserem Grundsatz treu bleiben wollten, draußen zu frühstücken, fand sich ein Kompromiss – wir frühstückten unter Jürgens und unserem Vordach. Es gab ja auch Wolldecken für die Beine.

 

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Am Donnerstag brachen wir unsere Zelte ab und fuhren weiter nach Trappenkamp, wo wir unsere Wohnwagen wie gewohnt in der unteren Reihe aufstellten. Am Freitag trudelten nach und nach alle ein. Sogar Michi Lorenz mit seinem Fruchtaufstrich-Stand war da, und wir freuten uns, ihn nach langer Zeit mal wieder zu sehen. Natürlich haben wir uns mit seinen leckeren „Marmeladen“ eingedeckt. Die Jurte wurde vor dem Restaurant aufgebaut, und am Samstag und Sonntag mit Infos, Traumfängern, Ketten und Karten bestückt, die Besucher auf uns aufmerksam machen sollten. Auch die von Jürgen I und Thorben neu gestaltete Infotafel kam zum Einsatz.

 

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Während das Musheressen im Lokal stattfand, speisten wir an einer langen Tafel zwischen den Wohnwagen , die mit Kerzen gemütlich ausgeleuchtet wurde.

 

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Am Sonntag waren wir mal wieder die letzten, die loskamen, nachdem wir von Jürgen II, der erst Montag fahren wollte, noch Starthilfe bekommen hatten. Als der Wagen dann erstmal lief, kamen wir ohne Schwierigkeiten zuhause an.

 

Anja Regul